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Blauer Randstreifen

Meine Arbeit in Bild und Wort

In den folgenden Rubriken erfahren Sie wie meine Arbeit von meinen Klienten beurteilt wird.

    • Körpertherapie
      Tanztherapie (Dansergia)

      Was habe ich in den letzten zwei Jahren Körpertherapie bei Pia Brunner nicht alles erlebt! Eine Entdeckungsreise im Umgang mit mir selbst, die mir ermöglicht, alte Muster der Wahrnehmung und Reaktion zu verändern. Weniger der Vergangenheit verpflichtet, sondern immer mehr mit der Gegenwart verbunden.
      Es beeindruckt mich immer wieder, wie sie spontan auf das was ist mit ganz unterschiedlichen Therapiefomen eingehen kann.
      Ich habe getanzt, geschrien, gelacht und geweint, und bin jedes Mal bereichert nach Hause gefahren.

      Maren
      Dansergia und Acquasus-Poolwork

      Ich mache seit 2 Jahren Körperpsychotherapie bei Pia Brunner, Dansergia ebenso wie Acquasus - Poolwork.
      Es war sehr bereichernd für mich, mit mir selbst sowohl im Wasser als auch auf der Erde zu arbeiten. Ich habe erlebt, dass die beiden therapeutischen Zugänge sich ergänzt und meinen Prozess auf verschiedene Arten unterstützt haben.

      In Dansergia habe ich Kontakt zu meiner Kraft und Stärke gefunden, im Wasser ging es mehr darum, der Angst in die Augen zu schauen, mich dem hinzugeben, was ist, meinen eigenen Weg zu finden und nicht zu versuchen, etwas Spezielles zu erreichen in meiner Begegnung mit dem Wasser.

      Die Themen, mit denen ich in der einen Form gearbeitet habe, haben die Integration in der anderen Form unterstützt, z.B. hat die Leichtigkeit im Wasser meine Sinnlichkeit auf der Erde gefördert, und die Kraft, die ich auf der Erde gefunden habe, konnte ich ins Wasser mitnehmen und damit weiter arbeiten. Dies hat dazu geführt, dass ich mich heute traue die Kraft zu spüren, die tief von innen aus mir heraus kommt.

      Ich fühlte mich von Pia gesehen und „getroffen“. Sie hat mich unterstützt und herausgefordert, je nachdem, was gerade notwendig war. Zusammen mit Pia habe ich mich getraut, mir selbst in die Augen zu schauen, und eingesehen, dass ich nicht perfekt zu sein brauche, um geliebt zu werden oder mich selbst zu lieben.

      Anette T.
    • Transformative Wassertherapie
      Pia Brunner ist es wert, empfohlen zu werden

      „Ich bin ein Mann, der im Herbst 2006 33 Jahre alt geworden ist. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt zwei Kinder, mit denen ich zum Babyschwimmen ging. In diesem Verlauf hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Kinder die gleichen Fortschritte machten wie die anderen Babys. Sie wirkten mehr und mehr unsicher im Wasser.

      Eines Tages fragte die Schwimmlehrerin, wie es mit meinen Schwimmfähigkeiten sei. Ich musste ihr eingestehen, dass ich nicht schwimmen konnte. Dies war etwas, mit dem ich in meinem bisherigen Leben gelebt und das ich akzeptiert hatte. Aber oft war ich sehr traurig darüber gewesen. Ich hatte mit ca. 20 Jahren mehrfach am Schwimmunterricht teilgenommen, wo Schwimmgürtel benutzt wurden und die Trainer mir absolut nichts beibringen konnten.
      Es zeigte sich nun, dass meine Unsicherheit (unbewusst) auf meine Kinder übertragen wurde. Von da an entschied ich mich, dass nun etwas geschehen musste.

      Aber wie mit so vielen anderen Dingen verging viel Zeit, bis ich eines Tages eine Anzeige zum Thema Wasserangst in der Zeitung las. Die Annonce enthielt die Aussage ”Von der Furcht zu Freude”. Ich schnitt die Annonce sofort aus und rief Pia Brunner an. Pia war sehr zuvorkommend und bereit, mich für nur eine einzelne Stunde bezahlen zu lassen, damit ich mich nicht wieder für eine längere Periode verpflichten musste. Ich war sehr skeptisch, da ich bei den vorausgegangenen Kursen viel Geld bezahlt hatte, ohne schwimmen gelernt zu haben.
      Ich erzählte Pia Brunner, dass ich eigentlich Spaß daran hatte im Wasser zu sein, aber unsicher werde je tiefer das Wasser wird.

      Einige Angstsignale zeigten sich, wenn ich mit meinen Kindern im Schwimmbad war. Ich wurde nervös und unsicher, wenn ich von der Umkleidekabine raus zum Becken sollte und schaute immer wieder verstohlen zum tiefen Wasser, in dessen Nähe ich absolut nicht wollte.
      Am ersten Tag, an dem ich zum Unterricht bei Pia Brunner (März 2007) ging, hat sie zunächst mit meiner Atmung gearbeitet. Ich war im warmen Wasser und probierte verschiedene Übungen aus. Nach dem Ende dieser Stunde hatte ich keine Zweifel mehr, ich wollte weitermachen und meldete mich für den Rest des Frühjahres 2007 bei Pia an.
      Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nie im tiefen Wasser gewesen, konnte nicht richtig schwimmen und erwartete, dass es mindestens 1 bis 1½ Jahre dauern würde, bevor ich mich in die Nähe des tiefen Wassers trauen würde. Tief in mir war ich davon überzeugt, dass ich wohl nie meine Angst vor tiefem Wasser überwinden könnte. Ich hatte furchtbare Angst.
      Ich ging einmal die Woche für 40 Minuten zum Unterricht. Im Unterricht war Spielen im Wasser ein wichtiges Element. Unbewusst hatte ich dabei in kurzer Zeit recht viel gelernt.
      In der sechsten Unterrichtsstunde befand ich mich am Beckenrand in tiefem Wasser. Danach ging es wider meiner Erwartungen erstaunlich gut weiter; so gut, dass ich heute (Dezember 2007) überhaupt keine Angst mehr vor tiefem Wasser habe.
      Ich kann nun schwimmen, tauchen, ins Wasser springen (sowohl vom Beckenrand als auch vom Sprungbrett), und ich wage sogar einen Kopfsprung. Der letzte Unterrichtstag war der 16. Dezember. An diesem Tag machte ich einen Kopfsprung und tauchte so tief, dass ich mit meinen Händen den Boden des Beckens berühren konnte. Ein perfekter Abschluss für das Jahr.

      Das wichtigste für mich in Pias Art zu unterrichten war, dass ich niemals das Gefühl hatte, unter Druck gesetzt zu sein. Ich empfand das Tempo des Unterrichts immer als angenehm und hatte stets das Gefühl, dass Pia Brunner das richtige Gespür dafür hatte, wann ich für den nächsten Schritt bereit war. Pia hat meine Furcht vor Wasser zur Freude am Wasser verwandelt.
      Ein Gewinn, den ich zusätzlich erhalten habe, ist, dass meine Kinder sich daraufhin verändert haben. Früher waren sie unsicher im Wasser, heute geniessen sie es, sich im Wasser aufzuhalten. Sie springen und spielen wie zwei kleine Delphine.
      Der Grund hierfür ist, dass ich im Wasser nicht mehr nervös und ängstlich bin, sondern unbeschwert mit ihnen schwimme und tauche.
      Ich werde meinen Unterricht bei Pia Brunner in der kommenden Saison fortsetzen (Frühjahr 2008), da ich natürlich noch kein Schwimmweltmeister geworden bin. Meine Schwimmfähigkeiten brauchen noch einen gewissen Feinschliff.
      Ich kann Pia Brunner nur absolut weiterempfehlen. Sie hat viel Spaß in mein Leben gebracht, und ich freue mich nun, mit meinen Kindern unbeschwert Zeit im Wasser verbringen zu können.

      Jesper O.
      Eine Beschreibung meines Erlebens von der Furcht zu Freude

      Im Sommer 2004 war ich mit meiner Tochter und ihrer Freundin in Spanien. Wir verbrachten einen Teil der Zeit am Strand und alle (ausser mir) genossen es, in dem schönen Wasser zu schwimmen. Ich habe Wasser nie gemocht und hatte immer Angst davor.

      Als ich nach Hause kam, habe ich mich bei einem Schwimmkurs für Anfänger angemeldet. Bei der Arbeit habe ich es meinen Kolleginnen erzählt. Eine von ihnen erzählte mir, dass die Kinder ihrer Schwester zum Schwimmunterricht im Vestbad gingen bei Pia Brunner, und sie würde auch Erwachsene unterrichten, die Angst vor Wasser hätten. Ich hatte zuvor noch nie davon gehört, dass es Unterricht für Menschen gibt, die Angst vor Wasser haben. Ich kontaktierte Pia Brunner und fing im Herbst 2004 bei einer ihrer Gruppen an und meldete mich beim anderen Kurs ab.

      Wir waren eine kleine Gruppe, die im Warmwasserbecken unterrichtet wurde. Ich lernte zuerst im Stehen den Kopf unter Wasser zu halten, dann liegend, während ich mich am Beckenrand festhielt, und schliesslich traute ich mich den Beckenrand loszulassen.

      Danach lernte ich im grossen Wasserbecken, die ersten Schwimmzüge zu machen. Pia konnte spüren, wann der Einzelne bereit war, den nächsten Schritt zu tun.

      Oftmals habe ich "nein" gesagt zu neuen Herausforderungen, mich an den Gedanken gewöhnt und nach einer Zeit doch "ja" gesagt.
      Jeden Donnerstag habe ich mich auf den Unterricht gefreut und war stolz wie ein kleines Kind wenn ich Lob von Pia bekam. Ich freute mich jedes Mal, meiner Familie erzählen zu können, was ich dieses Mal gelernt hatte.

      Im Herbst 2006 lernte ich, in tiefem Wasser zu schwimmen, und von da an ging es sehr schnell. Zuerst schwamm ich in der Nähe des Beckenrandes, bewegte mich langsam mehr und mehr in die Mitte des Beckens, lernte, zu tauchen, ins Wasser zu springen während jemand meine Hand hielt, alleine zu springen, den Kopfsprung zu machen.

      Ich hätte nie geglaubt, dass ich schwimmen lernen würde, und ganz bestimmt nicht, dass ich meine Wasserangst verlieren könnte. Aber dies ist geschehen durch Pia’s Art zu unterrichten.

      Im Sommer 2007 beendete ich meinen Unterricht und schwimme nun alleine. Ich kann nicht genug empfehlen, bei Pia Brunner anzufangen. Das Alter ist kein Hindernis, ich bin selbst 62½ Jahre alt. Dass ich gelernt habe zu schwimmen, mich ohne Furcht frei im Wasser zu bewegen, ist eines der besten Dinge, die in meinem Leben geschehen sind.

      Margit Hansen.
    • Ausbildung
      Transformative Wassertherapie von Pia Brunner

      Dies ist ein Angebot über eine unglaublich lehrreiche theoretische und persönliche Ausbildung, wenn du gerne mit Menschen arbeiten möchtest, die Angst vor Wasser haben.

      Ich kannte schon zuvor die Arbeit von Pia Brunner und hatte eine recht klare Vorstellung um was es hier ging. In Bezug auf die Ausbildung war ich am neugierigsten auf den Zusammenhang zwischen Psyche und Körper. Und primär auf das theoretische Wissen über Angst und Furcht.

      Pia Brunner war sehr offen in Bezug auf meine Wünsche und Vorstellungen und hat diese in der konkreten Ausbildung dann auch berücksichtigt. Sie schafft einen sehr angenehmen Raum, in dem Platz für ungeklärte Fragen und Erwartungen ist. Es war eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis, und Pia ist darauf vorbereitet, die Pläne zu ändern, wenn dies notwendig ist.

      Die Ausbildung beinhaltet nicht nur eine Menge theoretischen Wissens über Menschen mit Wasserangst, es ist auch eine Ausbildung, in der du sehr viel über dich selber lernen kannst. Dies wird sehr deutlich, wenn du andere Menschen unterrichtest und besonders Menschen, die Angst haben. Hier lernt man sehr viel, wie man als Lehrer ist, und auch, was man für ein Mensch ist.

      Pia Brunner empfiehlt, dass man gleichzeitig Therapiestunden nimmt, und das, finde ich, ist eine richtig gute Idee. Transformative Wassertherapie ist nicht nur eine Ausbildung, sondern auch eine Reise in das eigene Leben.

      Kasper Løwert
    • Sommerkurse
      Erfahrungen der Teilnehmer - Wochen- oder Wochenendkurse

      BORNHOLM AUGUST 2011

      Als ich im Frühjahr im Schwimmunterricht die Broschüre “Schwimmwochenende auf Bornholm” bekam, dachte ich sofort: Da muss ich einfach mit. Aber je näher das Wochenende rückte, umso mehr Bedenken bekam ich :” Kann ich dies überhaupt, oder ist die Herausforderung zu groß und endet es in einer Enttäuschung…?”

      Ich hatte mein ganzes Leben Angst vor Wasser und habe, bevor ich auf diesem Kurs war, noch nie probiert, im Meer zu schwimmen. Ich war an wunderschönen Stränden im Süden, aber ich liess das Wasser nie höher als bis zu meinen Knien.

      Nun, wo ich hier sitze und zurückdenke an die drei Tage, bin ich stolz, berührt und voller Dankbarkeit gegenüber Pia, unserem Rettungsschwimmer und nicht zuletzt gegenüber den anderen Schwimmern, die am Kurs teilgenommen haben. Sie waren mit einer helfenden Hand an meiner Seite, wenn die Wellen und die Eindrücke zu groß wurden. In der Schwimmhalle bin ich gewohnt, zum Beckenrand zu schwimmen, wenn ich eine Pause brauche. Aber das Meer ist so groß, und da ist kein Beckenrand, an dem man sich festhalten kann, nur Wasser soweit das Auge reicht.

      Bornholm und Dueodde Strand zeigten sich leider nicht von der schönsten Seite. Der Wind blies, es regnete, und mein erster Gedanke war, dass wir wegen der geringen Temperatur und den hohen Wellen ganz bestimmt nicht ins Wasser können am ersten Tag. Der Himmel war grau und das Wasser fast schwarz. Aber - wir gingen zum großen Erstaunen der Touristen ins Wasser.

      Es war ein sehr überwältigendes Gefühl, in den Wellen zu stehen, das kalte Wasser und nicht zuletzt den Sog des Wassers zu spüren. Zum Glück trug ich einen Neoprenanzug, so dass die Kälte mich nicht wesentlich beeinträchtigt hat.
      Am folgenden Tag war ich entspannter, und langsam konnte ich mich den Wellen hingeben, sie über mich hinwegrollen lassen, durch sie hindurch tauchen. Insgesamt war ich sehr motiviert, so viel wie möglich zu lernen. Wir fühlten uns sicher, da wir Pia die ganze Zeit an unserer Seite hatten und der Rettungsschwimmer Strömungen, Meerestiefe und Wellengang im Blickfeld hatte. Das bedeutete, dass ich mich auf mich selbst und meine Fortschritte konzentrieren konnte.

      Wir waren mehrmals am Tag im Wasser und haben den Tag in der nahe gelegenen Schwimmhalle und Sauna beendet.
      Am letzten Tag hat das Wetter sich geändert. Der Regen hörte auf, und das Meer war ruhiger geworden. Wir konnten frei im Wasser schwimmen, da es weder Strömung noch Wellen gab. Die Herausforderung des Tages war raus, ins Meer zu schwimmen und nicht nur entlang des Strandes. Und wie immer, wenn ich vor einer großen Entscheidung stehe, dachte ich: das kann und traue ich mich nicht. Aber ich wusste auch, wenn ich die Möglichkeit unter diesen Bedingungen (mit sowohl einem Rettungsschwimmer als auch einer phantastischen Schwimmlehrerin nur eine Armlänge von mir entfernt) nicht wahrnehme, wann sollte es dann sein? Und ich habe es getan, bin praktisch zweimal rausgeschwommen, dorthin, wo ich gerade noch mit den Zehen den Meeresgrund berühren konnte.

      Trotzdem ich überglücklich nach diesem Erlebnis war, war es schön, den Kurs mit der Wärme der Sauna und dem relativ warmen Wasser des Schwimmbades zu beenden.
      Obwohl wir verschiedene Bedürfnisse hatten und Niveau und Voraussetzungen unterschiedlich waren, hatten wir an diesem Wochenende alle ein Erfolgserlebnis. Falls es dieses Kursangebot im nächsten Jahr wieder geben sollte, so bin ich in jedem Fall dabei!

      Pernille
      Griechenland 2010
      Schwimmen im Meer


      Und auch dieses Jahr habe ich Schwimmurlaub auf der griechischen Insel Lesbos gemacht. Hier habe ich wie im letzten Sommer an einem viertägigen Kurs "Schwimmen im Meer" bei der Schwimm - und Gymnastiklehrerin Pia Brunner teilgenommen.

      Der Kurs richtet sich sowohl an Menschen mit Wasserangst als auch an routinierte Schwimmer. Es geht um das Genießen und Erleben von Energie, was das Meer auf eine ganz besondere und unvorhersehbare Art fördert. Es wird ein hohes Maß an Sicherheit geboten, und ein Rettungsschwimmer ist immer mit im Wasser.
      Trotzdem es die Möglichkeit gab zu schnorcheln, war für mich das Thema dieses Kurses, im Meer zu schwimmen und mich den Wellen, den verschiedenen Tiefen und Strömungen des Meeres hinzugeben.
      Der Kurs fand an verschiedenen schönen Stränden der Insel statt. Außerdem wurde eine Tagestour mit Speedboot zu einem
      wunderschönen Badestrand mit kristalklarem Wasser angeboten .

      Am ersten Tag war das Meer still und ruhig, und wir schwammen an verschiedenen Stränden.
      Am dritten Tag war die Bootstour mit dem Speedboot. Als wir den Strand verließen, segelten wir zuerst zu einigen kleinen Inseln. Hier sprangen wir vom Boot in kristallklares und tiefes Wasser, man hatte hier die Gelegenheit zu schnorcheln.
      Allein das Speedboot zu betreten, war für mich eine große Herausforderung. Pia, unsere Kursusleiterin, die viel Erfahrung mit Menschen hat, die Angst und Panik haben, hat mich gefragt, wo ich gerne sitzen möchte. Ich wollte zwischen ihr und dem Rettungsschwimmer sitzen.
      Auf dem Heimweg kam Wind auf. Nach und nach fuhr der Kapitän immer schneller. Da wir Kursteilnehmer darin unterstützt wurden, unsere eigenen Grenzen zu erkennen, wurde ich gefragt, ob es mir lieber wäre, dass wir langsamer fahren. Das lehnte ich zuerst ab, da ich dachte, je schneller wir segeln, umso schneller ist es vorbei. Aber zum Schluss, als das Boot fast über die Wellen hinwegflog (so fühlte es sich zumindest für mich an) musste ich erkennen, dass mich Panik ergreifen würde, wenn ich nicht darum bitten würde, dass wir langsamer segeln. Danach ertappte ich mich dabei, dass ich die Fahrt ein wenig mehr genoss als das Jahr davor.

      Am vierten Tag kam Wind auf und die 1-2 m hohen Wellen, die weit aus dem Ägaischen Meer kamen, rollten ans Land.
      Es war faszinierend und zugleich sehr beängstigend, in diesen hohen Wellen zu schwimmen. Nach ca. einer Stunde erinnerte ich mich an den letzten Sommerkurs, bei dem ich mit Mut der Stärke des Meeres und der Unvorhersehbarkeit der Wellenbewegungen begegnen konnte. Ab da traute ich mich, mich entspannt dem Wiegen der Meereswellen hinzugeben, und ich konnte nun unter den Wellen hindurchschwimmen, ich konnte stehenbleiben, selbst wenn die Wellen mit großer Kraft über mir zusammenbrachen.

      Trotzdem ich eine geübte Schwimmerin bin, es liebe, in der Schwimmhalle zu schwimmen, obwohl ich selbst Schwimmen unterrichte und in den letzten 11 Jahren jährlich ein oder zwei Rettungsschwimmerprüfungen abgelegt habe, ist es für mich, die früher große Wasserangst hatte, eine riesige Herausforderung, im Meer zu schwimmen. Ich kann die positiven Auswirkungen des Kurses auch dieses Jahr noch spüren und mich aus eigener Kraft neuen Herausforderungen stellen.

      Die Kursteilnehmer werden darin unterstützt, die eigenen Fortschritte zu genießen, anstatt mit den anderen zu konkurrieren oder sich mit ihnen zu vergleichen. Dies fördert Freude und Spaß innerhalb der Kursgemeinschaft.

      Inge-Lise Hansen
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